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Samstag, 20. Mai 2017

Hoodie

Als das schöne Wetter kürzlich mal wieder eine nass-kalte Pause eingelegt hat, habe ich einen Stoff im Stoffschrank wiederentdeckt. Der Stoff  - ein Sweat mit weißen Sternchen - entspricht sonst nicht ganz meinem Beuteschema. Vielleicht ein bisschen zu niedlich jenseits der 40? Aber dieser Stoff war so kuschelig und weich und ich wußte sofort, der muss mit! Was könnte daraus alles werden - eine Kuscheljacke, ein Bademantel, ein Pulli...?

Geworden ist es letztlich ein Hoodie mit Kapuze nach folgendem Schnitt: Modell 103 aus der Burda Style 01/2017.
 
Wenn Burda einen "lässigen" Schnitt anstrebt, fällt dieser meist groß aus und das ist auch hier der Fall. Das sollte man nicht meinen, wenn man die Passform am Burdamodell sieht, da wirkt er eher schmal - das ist er jedoch definitiv nicht.



Die Ärmel sind meiner Meinung nach im Verhältnis zum Gesamtmodell recht schmal geschnitten, aber um Brust und Hüften fällt der Hoodie eher groß aus.



Genäht habe ich in Größe 40. Es wirkt aber deutlich größer wie ich finde.


Ich würde den Schnitt das nächste Mal mindestens eine Nummer kleiner nähen.
Bei meinem eher dicken Sweatshirtstoff wirkt es so vielleicht einfach nur leicht oversize, bei einem dünneren Sommersweat hätte ich doch Zweifel, ob die Passform noch akzeptabel wäre.
Abgesehen davon, dass er zu groß ausfällt, ist es aber ein sehr schöner Schnitt und wirklich schnell und einfach zu nähen.

Die Kapuze wird eigentlich mit Stoff gedoppelt. Da mein Stoff ja so eine schöne flauschige Innenseite hat, habe ich darauf verzichtet und stattdessen auf die mittlere Naht der Kapuze einen Streifen Bündchenstoff aufgenäht:



Dazu habe ich die Nahtzugaben der Mittelnaht knappkantig zurückgeschnitten und auseinandergebügelt. Dann den Streifen aufstecken und die Streifenkanten um die Nahtzugabe einschlagen, feststecken und, damit beim Nähen nichts verrutscht, am besten auch heften.


Dann knapp entlang den Kanten feststeppen.
Ich habe einen weißen Oberfaden 



und einen roten Unterfaden gewählt.






Für den Kordeldurchzug habe ich anhand des Kapuzenschnitts einen Beleg konstruiert und ebenfalls aus dem rot-weißen Bündchenstoff genäht.




 Weiße Kordel und rote Stopper machen das Ganze komplett.

Obwohl etwas zu groß, gefällt mir mein Hoodie - ich habe schon Visionen wie ich beim nächsten Temperatursturz bei Milchkaffee, Schokokuchen und einem Lieblingsbuch in den Hoodie gekuschelt im Lesesessel sitze ... das hat doch was, oder?

Jetzt schließe ich mich der Linkparty "Ich habe ein Neues Schnittmuster probiert" bei Gabi / Die kreativen Adern an. 

Viele Grüße
Friedalene

Mittwoch, 3. Mai 2017

MMM - Motto Blüten

Geschafft - mein Blütenoutfit ist rechtzeitig fertig geworden - nur Stunden bevor der Mottotag beim Memademittwoch beginnt!

Passend zum Thema Blüten wurde dieser Stoff verarbeitet:




Er war ein günstiges Schnäppchen, der den Weg in meinen Stoffvorrat fand, weil mir das Muster und die Farben so gefielen. Nicht so ganz sicher war ich mir hinsichtlich der Stoffqualität - da bin ich normalerweise ein bisschen wählerischer. Schließlich sollen meine selbst genähten Teile auch möglichst lange getragen werden. Aber an manchen Stoffen kann frau einfach nicht vorbei...

Ich glaube, dass der Stoff bereits etwas verzogen auf die Stoffrolle aufgewickelt worden war, denn ich hatte ordentlich beim Zuschnitt zu kämpfen. 



Auf dem Foto kann man ganz gut erkennen, wie verzogen der Stoff teilweise war. Ich wasche meine Stoffe immer einmal durch und bügle sorgfältig, aber alles ließ sich so nicht mehr ausgleichen.

Es ist ein fließender Viskosekrepp, der gerne ausfranst



und die Stecknadeln hatten die Tendenz, irgendwie von ganz alleine wieder aus dem Stoff zu fallen - daher habe ich relativ viel geheftet. Aber die Mühe hat sich gelohnt, denn das ist nun daraus geworden:




Sieht fast wie ein Overall aus, oder? 



Es sind aber zwei Teile:
Die Hose ist eine Mischung aus den Modellen 114 und 115 aus der Burda Style 05/2015: Sie hat den festen Bund von Modell 115, aber die geschlossenen Bündchen von Modell 114.




Dazu kombiniert habe ich Modell 118 aus der Burda Style 04/2016:



Ich war mir hinsichtlich der Passform der Hose und ob mir dieser Schnitt überhaupt steht, lange Zeit nicht sicher. Außerdem ist diese Hose deutlich höher geschnitten, als ich sie normalerweise trage. Ein kleines Wagnis also. 

Anders als bei den Hosen, die ich während meines Hosenprojektes 2016 genäht habe und die alle an die Figur angepasst wurden, sitzt diese ja einfach locker und eine richtige Anprobe war erst möglich, nachdem der Bund an die obere Hosenkante geheftet war - da waren aber Eingriffstaschen und seitlicher Reißverschluss schon drin. Allerdings kam mir zugute, dass ich mittlerweile ziemlich genau weiß, wo ich was bei Burdahosenschnitten an meine Figur anpassen muss. 


Mal mit Oberteil über der Hose getragen


Aber - was soll ich sagen - sie trägt sich super! Sie fließt so schön um mich herum, wie ein Hauch und trotzdem fühle ich mich gut angezogen. Irgendwie vermittelt sie mir das Gefühl von Urlaub, Sonne, Strand oder einem lauen Sommerabend mit meinem Mann im Garten des Lieblingsrestaurants ... Gute-Laune-Kleidung eben :)

Ein paar Details zur Verarbeitung: Ich habe Nahtband auf die Nahtlinie, auf die der Reißverschluss aufgenäht werden sollte, aufgebügelt, um eine Ausreißen oder Ausdehnen des Stoffes zu verhindern.



Ich habe auch eine Sicherheitsnaht neben der eigentlichen Naht, mit der der Reißverschluss eingenäht wurde, angebracht.




Das hat sich als gute Idee erwiesen, denn der Reißverschluss sitzt so einwandfrei und komplett unsichtbar in der Seitennaht.



Die Bündchen habe ich zweimal genäht. Ich glaube eigentlich nicht, dass ich besonders dicke Füße habe, aber ich bekam das Bündchen bei den vorgesehenen Maßen für Größe 40 nicht über den Fuß.



Ich habe also das bereits fertig genähte Bündchen nochmals zugeschnitten - einfach mit der für den Rest der Schnittteile vorgesehenen Nahtzugabe von 1,5 cm je Kante in der Länge - also mit den Maßen 33 cm Länge und 17 cm Breite - und siehe da - es passte. 





Falls ihr also auch mal nicht-dehnbaren Stoff für ein Bündchen verarbeitet, wäre mein Rat, auf jeden Fall vorher zu probieren, ob das auch über den Fuß passt.

Das Oberteil lässt sich sehr gut nähen und ich habe schon eine weitere Variante aus Sommerleinen im Kopf. Ich finde, es hat eine schöne Länge und ist auch super bürotauglich.


Für berufliche Termine könnte man Hose und Top auch gut mit meinem schwarzen Kaufblazer und Pumps kombinieren:



Mein Top hat wie schon die Hose einen kleinen Akzent in Form einer Lurexborte bekommen - hier an den Armausschnitten:



Zum Top auch noch ein kleiner Tipp zur Verarbeitung der Armausschnitte: 

Die Anleitung sieht vor, die Nahtzugabe auf 1cm zurück zuschneiden, dann den Schrägstreifen aufzusteppen, dann die Zugaben nochmals zurück zuschneiden, Schrägstreifen nach innen wenden, bügeln und absteppen.
Ich habe die Nahtzugabe erst einmal belassen wie sie war und den Schrägstreifen einfach entsprechend nach innen versetzt aufgesteckt und gesteppt. Nachdem der Schrägstreifen aufgesteppt war, habe ich dann alles in einem Arbeitsschritt zurück geschnitten.

Ich finde, dass man so diesen Arbeitsschritt gerade bei leichten, fließenden Stoffen, die gerne wegrutschen und ausfransen, besser bewältigt. 

Den Saum habe ich wieder wie bei meiner Viscose-Seiden-Bluse beschrieben genäht, nur habe ich dieses Mal die Einlage weggelassen: Also ca. 5mm breit umgebügelt, gesteppt, Nahtzugabe zurück geschnitten, nochmals umgebügelt und abgesteppt. Das ergab einen schönen gleichmäßigen Saum. 

Zur Verarbeitung von Armausschnitten und Saum wollte ich eigentlich auch ein paar Bilder liefern, aber ich habe während dem Nähen die wunderbaren Podcasts von Muriel - Nahtzugabe 5 cm - gehört und war so vertieft, dass ich Armausschnitte und Saum in einem Rutsch genäht und die Fotos schlichtweg vergessen habe :)

Nun freue ich mich auf ein Blütenmeer beim Memademittwoch und wünsche euch allen eine sonnige Woche!

Herzliche Grüße
Friedalene

Mittwoch, 26. April 2017

MMM - Shirt in Rot

An diesem Memademittwoch zeige ich euch Modell 117a aus der Burda Style 07/2014. 




Genäht wurde in Größe 40. Das Shirt ist zwar figurnah, aber nicht zu eng geschnitten - ideal für ein Sommershirt. Ich habe hellroten Viskosejersey verwendet.




Zur weißen Sommerjeans passt es schon mal gut, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass es zu meinem schwarzen Anzug sehr gut passt und so ein formelles Outfit farblich auflockert.






Die Schluppe lässt sich einfach nur durch den vorgesehenen Schlitz ziehen, wie auf der Modellzeichnung zu sehen - dann aber hat man einen eher tiefen Ausschnitt. Wer also mehr Decolleté zeigen möchte, kann diese Variante wählen. Oder man kann leicht knoten - wie ich das gemacht habe - dann ist der Ausschnitt eher bürotauglich.

Selbst Burda scheint die Knotenvariante lieber zu sein, zumindest, wenn man sich das Foto im Heft ansieht: 

Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Ausblick auf den Memademittwoch am 03.05.2017 - da gilt ja das Motto "Blumen". Das ist mein Stoff dazu:


Ich finde ja die Idee mit den angekündigten "Motto-Memademittwochen" richtig gut - vielen Dank hierfür an das Memademittwoch-Team!

Und ich hoffe wirklich, dass ich es schaffe, mein Modell rechtzeitig fertig zu bekommen.
Mehr wird aber noch nicht verraten;) 

Jetzt gibt es zum Schluss noch wie immer den direkten Klick zum Memademittwoch.

Viele Grüße
Friedalene

Samstag, 22. April 2017

Pyjama für die Freundin

Meine Freundin hat sich einen Pyjama von mir gewünscht: Aus kuscheligem Flanell wie ich ihn meinem Sohn schon genäht habe. Demnächst hat sie Geburtstag, also eine gute Gelegenheit, Ihr den Wunsch zu erfüllen.

Baumwollflanell ist gar nicht so einfach zu finden - zumal ich eine schöne Farbe wollte. Schließlich bin ich im Kaufhaus vor Ort fündig geworden und so sieht das gute Stück nun aus:



Meine Freundin ist zierlicher als ich, daher konnte ich den Pyjama nicht auf der Püppi fotografieren, sondern musste ihn irgendwie am Bügel an der Tür aufs Bild bekommen ;)



Genäht habe ich auf der Grundlage der Modelle 133 und 135 aus der Burda Style 12/2014, allerdings mit einigen Änderungen:


 
Die Ärmel habe ich in der langen Version von Modell 134 übernommen.
Die Hose wurde ebenfalls auf normale Beinlänge verlängert. Die Hosenschlitze unten gibt  es bei meiner Version nicht mehr.
Das Oberteil wurde ebenfalls verlängert, dafür habe ich 2 von 3 Taschen weggelassen.

Das Oberteil hat nicht den klassischen, geraden Pyjamaschnitt sondern ist leicht glockig geschnitten mit einer großzügigen Falte in der hinteren Mitte:



Und es hat einen Bubikragen. Durch die Falte an der rückwärtigen Mitte, den Kragen und den Schrägstreifen kommen da am Halsausschnitt hinten einige Stofflagen zusammen:




Ich habe versucht, so viel als möglich an Nahtzugaben wegzuschneiden, bevor der Schrägstreifen abgesteppt wurde, und hoffe, dass es sich angenehm trägt. Zum Glück ist der Stoff ja sehr weich. 

Wichtig war mir, dass die Streifen schön aufeinander treffen:

am Saum




den Hosenbeinnähten



oder am Vorderteil.

Wer jetzt ganz genau hinschaut, könnte natürlich bemängeln, dass die Streifen von den Ärmeln nicht genau mit denen in Vorder- und Rückenteil übereinstimmen.
Den Kragen hätte ich vielleicht auch im schrägen Fadenverlauf zuschneiden sollen...?
Ach, jetzt werde ich doch wieder etwas zu pingelig...Vermutlich fällt das auch nur uns Näherinnen auf, oder?




Die Knöpfe sind ein kleiner Glücksgriff aus dem Fundus: Ich hatte ursprünglich lila Knöpfe vorgesehen und dann fielen mir diese Holzknöpfe in die Hände, die genau den zarten orangefarbenen Streifen farblich aufnehmen und auf einmal wirkten die lila Knöpfe direkt langweilig. Immer wieder schön, wenn man Schätzchen wie diese in den Vorräten findet :)

Nun wird vielleicht noch aus den Stoffresten ein Kuschel-und-Lesekissen passend zum Pyjama genäht und dann werde ich abwarten müssen, ob der Pyjama meiner Freundin gefällt.

Euch noch ein schönes Wochenende!
Friedalene


Samstag, 15. April 2017

Traubenkernsäckchen

An diesem etwas verregneten Ostersamstag hatte ich noch ein bisschen Zeit, nachdem die Ostervorbereitungen abgeschlossen waren - für was Kleines, so zum "Zwischendurchnähen".

Auf unserem Schwedenofen liegen immer ein paar Kirschkern-, Dinkel- oder Traubenkernsäckchen. Wenn das Feuer brennt, werden sie mit aufgewärmt. Mit der Zeit wird der Stoff allerdings etwas unansehnlich und so habe ich heute die freie Zeit genutzt, um aus frischen Traubenkernen, von denen ich ein Kilo beim letzten Kreativmarkt ergattert hatte, und einigen Stoffresten neue Säckchen zu nähen. 



Die Chancen, dass sie über Ostern doch noch zum Einsatz kommen, stehen ja bei den derzeitigen Wetteraussichten nicht schlecht.

Für die Traubenkerne habe ich aus alten Leintuchresten ein Säckchen genäht. Pro Säckchen habe ich etwa 300-400 Gramm Traubenkerne verwendet.




Drum herum gibt es einen Überzug aus Stoffresten.
Sie benötigen keinen Verschluss in Form von Knöpfen oder so - das könnte auf dem heißen Ofen je nach Material auch kritisch werden, sondern ich habe den Stoff überlappen lassen. 




Bei gekauften Säckchen sind die Kerne oft einfach in ein Säckchen eingefüllt ohne eine Extra-Hülle. Je länger die Säckchen dann in Gebrauch sind, desto unansehnlicher werden sie. Deshalb habe ich die Hülle genäht - die kann man von Zeit zu Zeit mal durchwaschen. 






Außerdem kann man - wenn man Fan der Aromatherapie ist - so auch in den Zwischenraum zwischen Säckchen und Hülle mal ein bisschen Lavendel, ein Tüchlein mit ein paar Tropfen Duftöl oder ähnliches stecken und schon duftet es auch noch gut.

Der gebatikte Stoff ist übrigens ein ganz altes Stöffchen: Ich habe vor kurzem meinen Puppenschrank wiederentdeckt und darin war dieses Stückchen Stoff - etwa so groß wie eine DinA 4 Seite. Das hatte ich mal als Kind vor etwa 35 Jahren gebatikt - Toll, was man ab und zu noch so nach Jahren entdeckt! :)

Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Ausblick: In den nächsten Tagen gehe ich ans Pyjama nähen. Nachdem meine Freundin den Pyjama gesehen hatte, den ich meinem Sohnemann im Dezember genäht hatte, meinte sie: So einen hätte ich auch gerne. Kuschelig aus Flanell sollte er sein. Und da Sie demnächst Geburtstag hat, wurde gleich mal Maß genommen. Der Stoff liegt nun bereit,




der Schnitt ist auch schon ausgesucht und da ich ein paar Tage frei habe, steht dem neuen Projekt nichts mehr im Wege.


Nun wünsche ich euch allen schöne Ostern, ohne Stress mit vielen sonnigen Augenblicken!

Viele Grüße
Friedalene

Mittwoch, 12. April 2017

Mit Flower Power zum MMM

Heute zeige ich mal Blüten im Überfluss ;) 
Der Plan sah eigentlich vor, Modell 123 aus der Burda Style 04/2013 zu nähen:


Aber ich bin tatsächlich am Reißverschluss gescheitert. Die Anleitung sieht einen 55 cm langen Reißverschluss, teilbar, mit feiner Schiene vor.

Ich habe in allen Geschäften vor Ort nachgefragt, war Stunden im Internet unterwegs... es gab diesen Reißverschluss nicht und schon gar nicht in der passenden Farbe. Und bevor ich den schönen, fließenden Stoff mit einem zu schweren oder zu groben Reißverschluss ruiniere, habe ich schließlich umdisponiert. Und deshalb zeige ich euch heute Modell 124 aus der Burda Style 04/2013 - eine Tunika mit Raglan-Ärmeln:



Die Bilder zeigen mein Büro-Outfit vom Montag:



Der Stoff ist ein leichter Digiprint von Alfatex, den ich mal im Schlussverkauf erstanden habe. Ich gebe zu, als ich das Stöffchen damals dann in Händen hielt, war ich erst mal platt - irgendwie war mir der Stoff auf den Fotos im Online-Shop nicht ganz so bunt vorgekommen...



Aber als der Stoff mir jetzt nach längerer Lagerzeit im Stoffschrank wieder in die Hände fiel, war sofort die Inspiration da. Ich hatte auf einmal total Lust auf diesen Flower-Power-Stoff, auf Farbe und jede Menge Blüten. So geht es mir immer mal wieder: Manche Stoffe finden eben erst nach längerer Zeit zum richtigen Schnitt ;)

Der Schnitt sieht Paspel an Bund und Ärmelbündchen vor. Die habe ich allerdings weggelassen. Auf dem Stoff ist so viel los, dass dieses Detail schlichtweg untergegangen wäre. Ich habe für alle Nähte die französische Naht verwendet: Ich mag es, wenn meine Modelle auch innen schön anzusehen sind. 


Ärmel-, Saum- und Halsbündchen sind in schrägem Fadenverlauf zugeschnitten und fallen so schön weich.



Nun schaue ich mal rüber zum Memademittwoch - vielleicht hat ja noch andere die Blütenlust gepackt :)

Viele Grüße
Friedalene